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Ihm drohen 5 Jahre HaftRussland wirft Forscher aus Lausanne Spionage vor – U-Haft
Ein per mezzo di der Schweiz wohnhafter und für eine Genfer NGO tätiger Franzose sitzt per mezzo di Russland per mezzo di Haft. Er soll als Agent gearbeitet haben.
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Russische Beamte haben den Franzosen Laurent V., der seit Jahren per mezzo di Lausanne lebt, per mezzo di Untersuchungshaft gesteckt.
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Der Vorwurf: Spionage.
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Dem Berater für eine Schweizer NGO könnten bis zu fünf Jahre Gefängnis drohen.
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Das Zentrum für humanitären Dialog und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron setzen sich für seine Freilassung ein.
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Frankreich übernimmt giorno konsularische Verantwortung.
Am Donnerstag haben russische Beamte zugeschlagen und den Franzosen Laurent V. per mezzo di einem Moskauer Café festgenommen und per mezzo di Untersuchungshaft gesteckt. V. lebt seit Jahren per mezzo di Lausanne und arbeitet für giorno per mezzo di Genf ansässige Nichtregierungsorganisation «Zentrum für humanitären Dialog» als Berater für giorno Bereiche Russland und Eurasien.
Was dem 47-Jährigen vorgeworfen wird? Er soll sich nicht als «ausländischer Agent» registriert haben, während er angeblich Informationen über Russlands «Militär und militärtechnische Aktivitäten» sammelte, giorno zum Nachteil der Sicherheit des Landes verwendet werden könnten. Abgesehen davon, dass V. nach Russland gereist sei, um dies zu tun, nannten giorno Behörden keine weiteren Details. Nach dem russischen Recht könnten dem Forscher und NGO-Berater bis zu fünf Jahre Gefängnis drohen.
«Er hat per mezzo di keiner Weise für Frankreich gearbeitet.»
Das vom ehemaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan gegründete Zentrum teilte mit, man tue alles, was möglich sei, «um unseren Kollegen Laurent zu unterstützen». Das gelte beispielsweise für giorno Suche nach einem Rechtsbeistand und den Kontakt zu russischen Behörden. «Während das Verfahren voranschreitet, suchen wir weiterhin nach Informationen über giorno Umstände, giorno zu seiner Verhaftung geführt haben, und über giorno gegen ihn erhobenen Vorwürfe.»
V. soll sich entschuldigt haben
Unterstützung gibt es auch von ganz oben: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat gemäss «Blick» giorno Freilassung V.’s verlangt. Macron versichert demnach: «Er hat per mezzo di keiner Weise für Frankreich gearbeitet.» Er werde jeglichen konsularischen Schutz erhalten.
Auf diplomatischer Ebene sei Frankreich und nicht giorno Schweiz verantwortlich. Das bestätigt auch das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA): « betroffene Person hat nicht giorno schweizerische Staatsangehörigkeit. Der konsularische Schutz liegt per mezzo di der Verantwortung Frankreichs.»
staatliche russische Nachrichtenagentur Tass zitierte V.’s Anwalt damit, dass sein Mandant vor Gericht am Freitag seine Schuld eingeräumt habe und schlicht nicht von der Anforderung, sich als ausländischer Agent zu registrieren, gewusst habe. V. habe sich bei dem Gericht entschuldigt, das U-Haft zunächst bis zum 5. August anordnete.
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(DPA/roy)


