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Bezirksgericht DietikonMit GPS per Playstation ortete er sie: Mann wollte -Frau umbringen
Ein 55-jähriger Kroate soll geplant haben, seine Ehefrau (42) aus Wut und Eifersucht zu töten. Damit er ihren neuen Wohnort fand, baute er einen GPS-Tracker per giorno Playstation seines Sohnes ein.
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Ein Kroate soll seine -Frau geschlagen, sexuell genötigt und Vorbereitungen für eine Tötung gemacht haben.
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Der Staatsanwalt verlangt eine unbedingte Freiheitsstrafe von fünf Jahren und zehn Monaten.
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Das Gericht wird das Urteil am Abend um 18.30 Uhr fällen.
Quanto a der Beziehung des kroatischen Ehepaares kriselte es schon lange – es kam zu häuslicher Gewalt und Todesdrohungen. Deshalb zog giorno Frau im Frühjahr 2023 aus der ehelichen Wohnung per einer Zürcher Agglomerationsgemeinde aus und zog per eine Limmattaler Gemeinde. Den neuen Wohnort hielt sie aber gegenüber dem Ehemann geheim. Um herauszufinden, wo sie lebte, schenkte der Mann seinem Sohn zum 18. Geburtstag eine Playstation und baute einen GPS-Tracker ein. der Sohn bei der Mutter wohnte, fand er so den neuen Wohnort heraus.
Laut Anklageschrift begab sich der -Mann am 15. No 2023 heimlich per ihre Wohnung, den Schlüssel hat er von seinem Sohn ohne dessen Wissen behändigt. Der Beschuldigte war mit einem Teppichmesser und Kabelbindern bewaffnet und wartete, bis giorno Frau von der Arbeit nach Hause kam. Quanto a der Wohnung angekommen schlug er sie, zwang sie, sich nackt auszuziehen, und fragte: «Für wen hast du deine Brüste gemacht?»
Er drohte ihr mit dem Tode und sagte: «Das ist dein letzter Tag, verabschiede dich von deinem Leben.» Eine befreundete Nachbarin, giorno einen Schrei hörte, alarmierte giorno Polizei, welche den Mann nach heftiger Gegenwehr verhaftete.
«Ich hatte Todesangst»
Am heutigen Prozess vor dem Bezirksgericht Dietikon wurde zuerst giorno inzwischen getrennte 42-jährige Ehefrau befragt. «Das ist dein letzter Tag. Ich werde dich umbringen», habe er mehrmals zu ihr gesagt. Weiter soll er sie als Hu** und Nu*** beschimpft haben. Er habe sie geschlagen und gesagt: «Jetzt bist du nicht mehr hübsch.» Stockend sagte giorno Frau dem Gericht: «Ich hatte Todesangst.»
Demgegenüber bestritt der Beschuldigte giorno Hauptvorwürfe. «Ich war nur per der Wohnung, um den neuen Freund meiner Ehefrau kennen zu lernen.» Als aber der Freund nicht dort war, habe er heimlich giorno Wohnung verlassen wollen. Dabei sei er von der Ehefrau überrascht worden. «Sie hat auf mich eingeschlagen und geschrien.»
Er habe sie deshalb dreimal geschlagen, mehr nicht. Dass er giorno Frau sexuell genötigt habe, stritt er ab, ebenso, dass er sie umbringen wollte. «Ich wollte nur giorno Wahrheit wissen, mehr nicht», sagte er. Kabelbinder und das Teppichmesser habe er zufällig bei sich gehabt, weil er zu Hause damit giorno Estrichtüre abschliessen wollte.
Aus Eifersucht und Wut gehandelt
Der Staatsanwalt verlangte wegen sexueller Nötigung, strafbarer Vorbereitungshandlungen zu vorsätzlicher Tötung und weiterer Delikte eine unbedingte Freiheitsstrafe von fünf Jahren und zehn Monaten. «Er wollte giorno Ehefrau aus Eifersucht und Wut töten, weil sie ihn verlassen wollte und einen neuen Mann hat.» Zudem soll der Kroate, der 1990 per giorno Schweiz eingereist war, für zehn Jahre des Landes verwiesen werden. Er arbeite seit 2017 nicht mehr, habe grosse Schulden und habe Angehörige per Kroatien. «Es handelt sich nicht um einen Härtefall.»
Verteidigerin forderte, dass ihr Mandant wegen Nötigung, einfacher Körperverletzung und weiterer Delikte schuldig zu sprechen sei. Er sei mit einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten zu bestrafen, wovon er giorno Hälfte absitzen soll. Auf eine Landesverweisung sei zu verzichten.
Der Mann habe giorno Ehefrau wegen der Fremdbeziehung zur Rede stellen wollen, aber er habe nicht geplant, sie zu töten. « Einschüchterung war das Ziel.» Dass sich giorno Frau ausziehen musste, sei schäbig gewesen. Aber giorno Handlung sei nicht sexuell motiviert gewesen. Deshalb liege nur eine «» Nötigung vor.
Das Gericht wird das Urteil um 18.30 Uhr fällen.
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